TEAM PLAYING

Throwback. Im Schnee. Der schönste Moment unserer Skiferien in Hintertux im Zillertal? Die Heimreise. Hach, versteh mich nicht falsch, aber mir ging es nach einer Woche krank im Hotelbett endlich wieder besser und die Kiddos schliefen in ihren Auto-Sitzchen vor sich hin.

Mäni und ich hatten auf dieser Heimfahrt spannende Gespräche, mussten Lachen bis uns der Bauch weh tat und waren irgendwie trotz allem einfach glücklich und dankbar einander zu haben - egal wie.

Dieses Einander haben... let's call it love ist eigentlich alles was wir brauchen. Kürzlich las ich, dass der Mensch eine gewisse Anzahl an Berührungen pro Tag benötigt um überleben zu können und zur Zeit bin ich diesbezüglich mit drei Kiddos wohl nicht unbedingt gefährdet.

Aber ich denke da gerade an die ältere Dame im Migros-Restaurant, die neben uns sass und mir für meinen Rock ein Kompliment gab. Wir kamen miteinander ins Gespräch und sie erzählte mir, dass ihr Mann vor zwei Wochen verstarb.

Sie stand vor mir und ihr rannen die Tränen hinunter, wofür sie sich entschuldigte und ich widersprach, denn auch ich versuchte mir die Tränen zurückzuhalten und hätte sie am liebsten einfach nur fest an mich drücken wollen. Ich hielt ihren Arm und ich glaube das war wieder so ein Wachrüttel-Moment: Dass wir füreinander sorgen müssen, uns einander geben was wir brauchen, zuhören sollen und ein Team sind.

Wenn ich mir vorstelle, dass diese Frau nach so vielen Jahren wie sie mit ihrem Mann durch das Leben ging, nun alleine Essen, Schlafen und Leben muss, schmerzt mich das.

Und ich überlege mir oft was das Geheimnis der Liebe ist? Das können Mäni und ich wohl erst sagen, wenn wir uns hoffentlich im Himmel anlächeln und zurückblicken. Denn das Geheimnis liegt in jedem einzelnen Tag. Es beginnt im eigenen Sein, im allgemeinen Wohlsein und im Zusammensein.

Wir feiern dieses Jahr zehn Jahre verheiratet sein. Und in diesem Jahr verbringe ich mit diesem Mann mehr als mein halbes Leben. So schön und romantisch das alles klingen mag, nein der Alltag der Liebe ist oft nicht romantisch. Weil er manchmal nervt, langweilt und mühsam ist.

Weil der Alltag der Liebe den Alltag in Kauf nimmt. Weil der Alltag der Liebe eine Entscheidung ist, die viele Möglichkeiten aussortiert und noch dann ist nicht garantiert, dass der Alltag der Liebe stand hält. 



Diese Ferien waren nicht alltäglich. Als wir ankamen - ich noch gesund - und Mäni sich wegen Migräne hinlegen musste und ich mit den Kiddos loszog um diese Skiausrüstung zu besorgen, kam dieses Bild, dieses Rollenbild, dass dies ja wohl doch der männliche Part sei (ich habs auch geschafft).


Der Alltag der Liebe zerwirft dieses Denken, diese Bilder im Kopf, lässt Vorstellungen los, achtet auf das Gegenüber, springt ein, ist da - egal wie.

 

HAPPY WEDNESDAY!

 

 

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Wir danken Columbia ganz herzlich für diese super Winterjacken, die uns warm und bequem durch diesen Winter begleit(et)en.

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