NOMAD

Irgendwie sind Duden und ich gute Freunde. Wir sehen uns mindestens einmal wöchentlich und ich kann so vieles von ihm lernen. Immer wieder treffe ich auf Begriffe, die beim näher Kennenlernen zu Herzenswörter werden und ich weiter als treue Lebensbegleiter und -begleiterinnen mit mir nehme. So wie der hier: NOMAD.

Nomad = Angehöriger eines [Hirten]volkes, das innerhalb eines begrenzten Gebietes umherzieht.

Jackpot. Das bin ich. Zur Zeit ämel. Mit Mäni und den Kiddos ziehe ich umher. Wobei ich sagen möchte, dass ich mein Gebiet nicht unbedingt als begrenzt sehe. Weil es so ist, wie ich es mir erhofft und erwünscht habe. Wir beide als Nomaden mit unseren drei Mini-Nomaden, die die Welt entdecken und das muss nicht heissen, dass wir physisch auf Reisen sind, sondern vielmehr in unserem Sein. 

Weil ich finde, dass genau diese Reisen zum eigenen Sein viele Abenteuer mit sich bringen. Oft sind es Veränderungen im Tun und im Denken. Und ich stelle fest, dass es während all diesen Veränderungen von Lou, über Ilay, bis hin zu Ameo vor allem damit zu tun hatte: Loslassen.

Vor ein paar Posts hab ich über das Fine-Deodorant berichtet. Ja, manchmal zieht das Eine das Andere nach sich. Und nun möchte ich meine Achselhöhlen nicht nur frei von Synthetik einbalsamieren, sondern auch entsprechend waschen.


Als Mama-Nomadin möchte ich unseren Mini-Nomaden vorleben, dass das Leben einfach ist und zählt was wir daraus machen. Aber eben auch wie wir Dinge hinterlassen, von denen wir Gebrauch machen. So gesehen sind wir auf dieser Welt nämlich nichts mehr als Mieterinnen und Mieter und keine Besitzerinnen und Besitzer. 

Als Familie mit Klein-Kiddos strebe ich keinen Zerowaste an, wohl aber das Bewusstsein und die Verantwortung darüber von was wir wie viel Gebrauch machen. Zurück zum Puren, Echten, und Sinnvollen, das es schon lange gibt und wieder Normalität sein soll.

Durch ganz ganz schöne Zufälle und Geschehnisse bin ich auf die Seife KOLB & CO. gestossen #dieliebegehtebenauchüberseifen. Und auch für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Look at the packaging! KOLB & CO. ist ein Familienunternehmen, das während des ersten Weltkrieges in Zürich eine Seifenfirma gründete. 

Über die Jahre entwickelte sich das Produktportfolio von KOLB & CO. weiter und in vielen Schweizer Haushalten war das Reinigungsmittel u. a. «Die Weisse Taube» fester Bestandteil. Aufgrund des internationalen Wettbewerbs wurden 1984 die Maschinen stillgelegt. Dreissig Jahre später entdeckt die Urenkelin Nicole die alten Familienrezepte und Seifenformen. KOLB & CO. ist back on track! Was für eine schöne Geschichte.

Und auch mich überzeugt dieses Stück Seife. Denn diese werden sorgfältiger in lokaler Produktion und von Hand hergestellt. Sind vegan, frei von Synthetik und werden nicht an Tieren getestet.

Hier also meine Argumente weshalb du dir lieber ein Stück Seife kaufst, statt ein Creme-Douche im Plastik-Pack:

> Seife reinigt. Gründlich. Nachhaltig.
> Seife ist sparsam und rückfettend.
> Seife ist ein Stück Grasse (und Grasse ist krass, weil magnifique!)
> Seife ist vielseitig.
> Seife ist Ästhetik.

Ja, ich gebs zu. Denke ich an Seife kommen mir da immer die Gedanken an die Schlabber-Rückstände im Seifenbehälter hoch. Kurz recherchiert und einfach behoben mit diesem Seifenhalter. Die Saugnäpfe werde ich mit Duschvorhang-Haken ersetzen.

Auch für wahre Nomaden habe ich die Lösung: So kann das Stück Seife in einer edlen Metall-Dose (findest du in Brocantes oder an vide greniers) transportiert werden.

Und? Konnte ich dich auch mit dieser Seife begeistern? Zusammen mit Nicole von KOLB & CO. darf ich ein edles Stück Seife verlosen. Kommentiere weshalb du Freude an diesem Stück Seife hättest. Unter allen Teilnehmenden bis am 1. Mai 2018 wird ausgelost. 

So, und ich geh jetzt duschen - mit einem Stück Seife, versteht sich.

 

GOOD LUCK & HAPPY SUNDAY! 

 



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